vergangene Veranstaltungen

GamesCom 2016

17. August – 21. August

Mit einem Rekordergebnis endete am 9. August die gamescom 2015. Vom 5. bis 9. August 2015 kamen insgesamt rund 345.000 Besucher aus 96 Ländern zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele. Unter dem diesjährigen Leitthema Next Level of Entertainment feierten damit mehr Spielefans als je zuvor die Welt der digitalen Spiele in Köln und profitierten dank der Flächenerweiterung und erweiterten Besucherführung von einer erhöhten Aufenthaltsqualität. Auch der Ausbau des Rahmenprogramms leistete einen zusätzlichen Mehrwert für die Gäste aus aller Welt. Mit 33.200 Fachbesuchern verzeichnete die gamescom einen Zuwachs von über 5 Prozent und bestätigte mit einem konstanten Auslandsanteil von 52 Prozent die Position als führende Businessplattform für die europäische Computer- und Videospielindustrie.

GameZone aud dem ITFS 2016

Game Zone auf dem ITFS vom 27. April bis 1. Mai 2016

Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder die Game Zone auf dem ITFS auszustatten. Unter der Kuration von Prof. Sabiha Ghellal gibt es in diesem Jahr aber nicht nur kommerziell erfolgreiche Spielen wie zum Beispiel „Splatoon“, Smash Bros. von Nintendo oder Indi Games wie „Keep Talking and Nobody Explodes“ sondern auch die besten Spiel der HdM.

Das Institut für Games freut sich folgende bunte Auswahl an Games auf der Game Zone 2016 auszustellen:

– In dem kooperativen-Multiplayer-Online- Partyrennspiel „SWITCH Team Racing“ steuern bis zu acht Spieler gemeinsam wahnwitzige Fahrzeuge. 

– Bei dem emotionalen First Person Exploration Spiel „Elena“ erleben die Mitspieler die Geschichte von Anna und kommen ihrem Geheimnis auf die Spur.

– In dem Spiel „Schacht“, ein 3D-Plattformer, muss der Spieler einen großen, breiten Schacht auf einem fremden Planeten hinunterrennen, -rutschen, -springen und –hangeln.

-Das rasante, rundenbasierte mobile Spiel „BitDuel“ lädt dazu ein liebevoll gestalteten 2D-Minigames zu spielen und sich mit Fremden und Freunden zu messen und die besten Highscores, Achievements und Badges zu erzielen.

Mit der Virtual Reality Brille bietet das 360° Kurzfilmerlebnis “Dreamsphere” den Zuschauern ein völlig neues Filmerlebnis und transportiert sie in eine alptraumhafte Welt.

„Valhalla“ ist ein auf die Oculus Rift zugeschnittenes Adventure-Spiel in dem das Setting ganz der nordischen Mythologie nachempfunden wurde und der Spieler durch das Lösen von Rätseln innerhalb eines Höhlensystems vorankommt. 

23. – 24.11. Extended Games Day 2015

Extended Games Day: Zwei Tage im Zeichen der Spiele: Positives Feedback von Gästen, Referenten und Studierenden

Am 23. und 24. November 2015 fand an der Hochschule der Medien (HdM) der „Extended Games Day“ statt. Internationale Games-Experten gaben an zwei Tagen Einblicke in die Spielentwicklung und stellten aktuelle Trends der Branche vor. Mehr lesen

Sie fanden keine Zeit zu kommen oder möchten einige der Beiträge nochmals in Ruhe ansehen? In unserem Live Stream Archiv finden Sie alle Beiträge deren Referenten ihre Einwilligung zum Stream gaben: http://events.mi.hdm-stuttgart.de

Am 23. und 24. November 2015 präsentiert die Hochschule der Medien in Stuttgart den Extended Games Day.

Hierzu lädt das Institut für Games (IfG) zahlreiche hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland ein. Kleine, unabhängige Entwicklerstudios und ehemalige Start-Ups werden ebenso referieren wie Verbände und Experten von unseren ausländischen Partnerhochschulen. Außerdem gibt es interessante Vorträge von renommierten Spiele- und Plattformherstellern. Mit Referenten aus Deutschland, Finnland, Großbritannien, Österreich und Polen wird das Event international.

Der Games Day richtet sich an Entwickler, Hersteller, Start-Ups, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen sowie an alle spieleinteressierte Studierende.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und findet im „Hard Cut“ statt, EG, Raum 052.

Die Anmeldungen sind abgeschlossen, aber wer gerne noch kommen möchte, darf dies auch ohne Anmeldung tun!

play gameZ – Indie Games Festival

playgameZ

26.11. – 28.11. | Eröffnung: 26.11. | 19.30 Uhr | Max-Bense-Forum

Ausstellung & Talks
Das Indie Games Festival play gameZ stellt drei Tage lang Spiele von unabhängigen Spieleentwicklern vor. Im Mittelpunkt des Festivals steht die große spielbare Videospiel-Ausstellung ruleZ für den Magic Circel. Parallel dazu gibt es hochkarätige Vorträge von den Entwicklern der Spiele Feist (Bits & Beasts) und The Inner World (Studio Fizbin) sowie OpenMics zu Ausbildungsmöglichkeiten, neuen Spielen und Projekten. Das Kollektiv für Schmalfilmelektronik MOBILESKINO, das aus altem Filmmaterial Spiele kreiert, gibt einen Einblick in seine Arbeiten und Dragan Espenschied zeigt, wie er mit dem Girl Game Archival Project wichtige Spiele der 90er-Jahre wieder zugänglich macht.
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, Anfangszeiten und Eintritts preisen unter playgamez.3durch3.de

In Zusammenarbeit mit dem GameLab der Zürcher Hochschule der Künste | Mit gültigem Studentenausweises ist der Eintritt für Studenten der Hochschule der Medien Stuttgart frei.

Extended Games Day 23. – 24. November 2015 an der Hochschule der Medien

Am 23. und 24. November findet der Extended Games Day statt. Hier zu lädt das Institut für Games zahlreiche hochkarätige Referenten ein, die auch international bekannt sind. An beiden Tagen gibt es Vorträge, Berichte über Neuheiten und aktuelle Projekte sowie frischen Input zu allen Bereichen, die das Thema Games betreffen.

Auszug aus unserer internationalen Referentenliste:

Dr. Florian Stadlbauer: Vom Start-Up zum Entwickler des Jahres – die Geschichte von Deck13
Tobias Frisch vom Studio Fizbin, Gewinner des Deutschen Computerspielpreis 2014
Daniel Karner von Chasing Carrots: Beleuchtung und Texturierung in Spielen
Bartosz Ziolko und Szymon Palka von der DSP/AGH Krakau, Polen: automatic speech recognition, speaker verification, identification and profiling, natural language processing, 3D sound simmulation, speech enhancement
Andy Barmmall von unity3d, eine der renommiertesten Plattformen um Games zu entwickeln.
Luke Savage (UK) von Sony Computer Entertainment Europe about developing on Sony PlayStation
Thorsten Hamdorf (D), vom BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. erzählt uns alles über die GamesCom
Andrew Gordon (UK), von King Gamewill give us an introduction to the role of a technical designer during the lifetime of a game at King
Stefanie Birzele und Meike Jung (D), von der Stadtbibliothek Stuttgart sprechen über Digitale Kultur in der Stadtbibliothek Stuttgart, und über „play gameZ“, das Indie Games Festival in Stuttgart, das in der selben Woche stattfindet!

Anmeldung und Programm

Erfolgreicher Start für neuen Master

Unser neuer Master „Audiovisuelle Medien“ (M. Eng.) hat bei den Bewerberinnen und Bewerbern guten Zuspruch gefunden. Bis zum Stichtag am 15. Juli sind 112 Bewerbungen auf 32 Plätze eingegangen, das sind 3,5 Bewerbende pro Studienplatz.
Acht Studienplätze sollen auf den neu geschaffenen Schwerpunkt „Interaktive Systeme/Games“ entfallen. Um diesen Schwerpunkt zu bewerben startete das Institut für Games (IfG) im Juni und Juli eine Kampagne mit Print- und Onlinemedien, die an alle HAWs mit Gamesbezug in ganz Deutschland  versendet wurden. Zu diesem Zweck wurde im GamesLab ein Photoshooting durchgeführt. Ein herzliches Dankeschön an alle Studierenden, die sich daran beteiligt haben!
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Sabiha Ghellal als Sprecherin auf dem Gamescom-Congress

Am 6.8.2015 findet im Rahmen der Gamescom eine Kongressveranstaltung statt.
Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass eine der Sprecherinnen bei dieser Veranstaltung unser Professorin Sabiha Ghellal ist.

Alle weiteren Informationen findet ihr direkt auf der Seite des Gamescom-Congresses.

Spielen und diskutieren beim Games Day 2015

Neben anregenden Vorträgen bot der Games Day der Fangemeinde ein Forum für intensive Gespräche und Erinnerungen an die Zeit der Retro-Spiele.

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„Machen Sie unseren Tag lebendig!“ Mit diesem Wunsch an das Publikum eröffnete Prof. Walter Kriha am 9. Januar 2015 den Games Day an der Hochschule der Medien. Schon zum 15. Mal organisierte er mit Studierenden des Studiengangs Medieninformatik die Veranstaltung: „Der Games Day bietet jedes Jahr ein Forum für spielebegeisterte Studierenden, die Motivation und Leidenschaft für dieses Thema verbindet“, stellt Prof. Walter Kriha fest. Dass vor allem der Austausch der Fangemeinde mit dem Fachpublikum aus der Spieleindustrie im Vordergrund steht, freut den Professor:„Typisch für den Games Day ist, dass wir unser Zeitlimit chronisch überziehen, weil leidenschaftlich mit den Vortragenden diskutiert wird.“ Von Eva Tilgner

Mit Spielen Grenzen überwinden

Unter dem Motto “Pushing the Boundaries“ fand das diesjährige Zusammentreffen der Games Community statt. Über die spannenden Entwicklung der Gamesindustrie durch realistische Lichteffekte und Materialien, neue Gerätetypen wie Smartwatches oder den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Steuerung von Spielen sollte an diesem Tag berichtet werden. „Licht spielt eine zentrale Rolle für die Stimmung im Spiel“, begründet Prof. Walter Kriha den technischen Schwerpunkt. Der gut besuchte Vorlesungssaal „Aquarium“ war den eingeladenen Gästen wohl vertraut. Auch in diesem Jahr wurde die Vorträge von Alumni und Studierenden gestaltet – auf Wunsch der Zuhörer auch gerne spontan in englischer Sprache. „Zusagen für das Engagement beim Games Day bekommen wir mühelos“, sagt Prof. Walter Kriha mit einigem Stolz.

Fitness meets e-Health

Bei dem Thema „Beyond Mobile“ des Studierenden Maximilian Krauß, der aus seinem Praxissemester bei der Firma Handy Games über die neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der wearable Technology berichtete, gingen die Diskussionen richtig los: Machen Games auf der Smartwatch Sinn? Was passiert mit der Privatsphäre, wenn die Uhr am Handgelenk in Zukunft jeden Joggingschritt zählt? „Die mobilen Anwendungen mit ihren Verflechtungen und Bezügen zu e-health bieten ein enormes Potential. Gleichzeitig stehen wir da erst am Anfang“, stellt Prof. Walter Kriha fest.

Chaotischer Spaß an der Spieleinsel

Zwischen den spannenden Fachreferaten konnten die Teilnehmer des Games Day in der Pause ihre Talente als Rennfahrer unter Beweis stellen. Im Flur der HdM erwarteten sie vier Spieleinseln mit Retro-Charakter. Auf dem einen Bildschirm sorgte der Klassiker “Stunts” von 1990 für Spiele-Erinnerungen, während auf dem anderen “Grid Autosport” aus dem letzten Jahr lief. Auffallend war der Kontrast zwischen der simplen Pixelgrafik der Neunziger und der vergleichsweise atemberaubenden Grafik der aktuelleren Rennsimulation. Sarah Corsten, die im ersten Semester an der HdM Werbung und Marktkommunikation studiert, beobachtete das „Zocken“ an der Spieleinsel genau: „Im direkten Vergleich stellte sich Grid Autosport als Publikumsmagnet heraus. Daneben sorgte das humorvolle Multiplayer-Jump’n-Run “Rayman Legends” quer durch alle Semester für chaotischen Spaß!“

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Die Bedeutung des Game Development anerkennen

Mit im Angebot der Spieleinsel war auch der neueste Game-Prototyp des Studiengangs Medieninformatik von Rupert Jung und seinem Team. Beim Spiel Gravity³ – ein Puzzlespiel rund um Gravitationswechsel mit Virtual Reality Unterstützung erprobten sie den Einsatz der Oculus Rift. „Wir mussten sehr viel mit der Steuerung experimentieren und konnten hier an der Spieleinsel schon mal erste Rückmeldungen sammeln“, erzählt Rupert Jung. Auch wenn der Aufbau und die Organisation des Spieleforums für ihn und seinen Kommilitonen einiges an Arbeit abverlangte, schätzt er den Wert der Veranstaltung: „Früher wurde das Zocken mit dem Computer auf „Geballer“ reduziert. Der Games Day trägt dazu bei, dass die Bedeutung und Herausforderung des Game Development anerkannt wird.“

James Portnow beim VEGA Camp 2014

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James Portnow, bekannt vor allem durch die WebTV-Serie Extra Credits und James Recommends, gilt als Experte in punkto Game Design. In einem kurzen Abriss über seine bisherige Kariere finden sich Namen wie Activision, Microsoft, Zynga, Gamasutra, EDGE und einige mehr. Bei seinem Bestreben Spiele (nicht nur Digitale) aus alle Blickwinkeln zu betrachten, zu untersuchen, zu verstehen und zu verbessern hält er inzwischen weltweit Vorträge.

Wir freuen uns sehr James Portnow als Sprecher beim diesjährigen VEGA Camp, welches am 4. und 5. Dezember an der Hochschule der Medien stattfindet, begrüßen zu dürfen.

PLAY14: Hamburg wird zum digitalen Spielfeld

Mit über 200 Programmpunkten bringt das Festival für kreatives Computerspielen vom 16. – 20. September neue Perspektiven auf Computerspiele in den Bereichen Kunst, Unterhaltung, Kultur und Wissenschaft in die Hansestadt. Neben spannenden Abendprogrammen und einem Familientag wird das Festival-Programm in diesem Jahr erstmals um die PLAY-Conference – eine Fachkonferenz zu bildungs- und gesellschaftspolitischen Aspekten des Computerspielens – ergänzt.

Unter dem Motto „Mit Spielen spielen“ gibt es Workshops, Filmprogramme und Ausstellungen. Die Besucherinnen und Besucher der PLAY14 können bei Performances dabei sein, Vorträge hören und Streetgames spielen. Immer mit dem „etwas anderen Blick“ auf das Thema Computerspiele.

Weiter Informationen und Tickets zu PLAY14 finden Sie unter:
www.play14.de

Let’s Play! – Die Game Zone auf dem ITFS 2014

Im Rahmen des 21. Internationalen Trickfilm Festivals zeigt das Festival unter dem Motto „Let’s play!“ Präsentationen und Vorträge von Gamesexperten und Vertretern von Spielefirmen. Dazu können die Besucher an zahlreichen Standorten in der Stuttgarter Innenstadt unterschiedliche Games spielen und einen spannenden Einblick in die neuesten Entwicklungen, Trends und Bildungsmöglichkeiten von Computerspielen bekommen.
Kuratiert wird die Games Zone von Sabiha Ghellal, Assistant Professor für Experience und Interaction Design im Studiengang Mobile Medien an der Hochschule der Medien und Mitglied des Institut für Games.

Internationales Trickfilmfestival Stuttgart: 22.-27. April 2014

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Von Dienstag den 22.April bis Donntag den 27. April 2014 findet in Stuttgart das 21. Internationale Trickfilmfestival statt.

Es bietet Filmemachern, Regisseuren und Produktionsfirmen eine Plattform, ihre Filme zu zeigen und Trickfilmfanseine Möglichkeit, sechs Tage lang animierte Kurz- und Langfilme aller Genres zu bestaunen.

Das ITFS ist eines der weltweit wichtigsten und größten Animationsfilmfestivals und mit mittlerweile jährlich über 80.000 Besuchern und 2.500 Akkreditierten eine feste Komponente der deutschen und internationalen Filmkultur. Darüber hinaus bietet es die Chance, bekannte Filmemacher und junge Talente zu treffen und an zahlreichen Workshops, Informationsveranstaltungen und Präsentationen teilzunehmen.

15. Gamesday an der HdM – Pushing the Boundaries

Die Lichtverhältnisse im Spiel beeinflussen die Realitätswahrnehmung, die Stimmung und nicht zuletzt das Gameplay entscheidend. Die Techniken dafür haben sich in den letzten Jahren stark verbessert und erlauben immer mehr realtime Effekte trotz aufwendiger Berechnungen. Am 15. Gamesday wollen wir diese Techniken und Effekte mit Hilfe zweier Alumni der Medieninformatik, Clemens Kern und Benjamin Thaut, näher betrachten. Beide sind heute bei der Firma Havok tätig – einem Anbieter von Spezialtechnologie für Game-Entwickler.

Clemens Kern wird den Bereich des Physically Based Rendering vorstellen. Dabei werden die Materialeigenschaften von den Lichtinformationen entkoppelt. Die Texturen enthalten Informationen über die physikalischen Eigenschaften der Oberflächen (glatt, rauh, durchlässig, reflektierend etc.) und erlauben dadurch individuelle Reaktionen auf Beleuchtung.

Benjamin Thaut wird das Prinzip der Global Illumination in Games vorstellen: Vorbei sind die Zeiten, als die Beleuchtung in Games vorprogrammiert werden musste. In Top-Games wird der Weg des Lichtes zwischen verschiedenen physikalischen Oberflächen in Realzeit simuliert und dadurch eine enorm realistische Darstellung erreicht – natürlich dynamisch über die ganze Spielzeit hinweg getreu der natürlichen Änderung von Lichtverhältnissen während eines Tages.

Aber Games schieben nicht nur die technischen Grenzen immer weiter hinaus. Schnell bemächtigen sich Games auch neuester Hardware wie z.B. Smartwatches. Machen Games dort Sinn? Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Gegen welche Beschränkungen muss man auf Smartwatches ankämpfen, um ein gutes Spielerlebnis zu garantieren? Maximilian Krauß hat sein Praktikum bei der Firma HandyGames absolviert und wird uns daraus über Games und Game-Entwicklung auf Smartwatches berichten.

Ein weiterer Bereich, der die Grenzen immer weiter hinausschiebt, ist die Games-KI. Hier reicht die Bandbreite von der Unterstützung bei der Wegführung (auch mit Fahrzeugen) bis hin zum komplexen Verhalten von Non-Player-Characters und generell dem Versuch, das Spiel überraschend und interessant zu gestalten, ohne es unspielbar zu machen. Andreas Stiegler aus dem Doktorandenprogramm von Medieninformatik und Mobile Medien wird hier die neuesten Entwicklungen auf gewohnt unterhaltsame Art vorstellen.

Agenda:

  • 13:30 Welcome, Prof. Walter Kriha, HdM Stuttgart
  • 13:35 Physically Based Rendering, Clemens Kern, Havok
  • 14:45 Global Illumination in Games, Benjamin Thaut, Havok
  • 15:45 PAUSE
  • 16:30 Beyond Mobile, Maximilian Krauß, HandyGames, Vorstellung der Arbeit über Smartwatches
  • 17:35 Future of Game AI – Technik und Konzept von künstlicher Intelligenz in Spielen, Andreas Stiegler, HdM Stuttgart
  • 19:20 ENDE

Wann und Wo?
Am 9.1.2015 an der HdM Stuttgart, Nobelstrasse 10. Raum 056. Beginn 13.30.

Der Event ist wie immer kostenlos und offen für Interessierte jeglichen Alters. Ein Live-Stream ist unter http://events.mi.hdm-stuttgart.de vorhanden und Zuschauer am Internet können über den Chat ihre Fragen stellen. In der Pause gibt es Spieleinseln mit Retro-Games.

Prof. Walter Kriha und das Organisationsteam freuen sich über Ihr Kommen!

Eröffnung des Institut für Games

Am Donnerstag den 16. Oktober trafen sich ca. 200 Teilnehmer an der Hochschule der Medien in Stuttgart zu einem Tag rund um Computerspiele. Studierende, Entwickler und Vertreter der Spieleindustrie tauschten Erfahrungen aus und diskutierten über aktuelle Trends der Branche.

Der Games Day wurde von den Studiengängen Audiovisuelle Medien Medieninformatik und Mobile Medien organisiert.

Im Rahmen der Veranstaltung fand die offizielle Eröffnung des Instituts für Games statt.

Spiele sind ein wichtiger Innovationsmotor: Sie verändern nicht nur das tägliche Leben, sondern auch die universitäre Ausbildung. Seit der Eröffnung des Instituts für Games am 16. Oktober 2013 auf dem GamesDay sind Games auch fester Bestandteil der Hochschule der Medien (HdM). Dort soll das Wissen der Bachelorstudiengänge Medieninformatik, Mobile Medien und Audiovisuelle Medien gebündelt, vertieft und ausgebaut werden.

Seitdem im Wintersemester 2005/2006 der erste GamesDay an der HdM stattfand, ist viel passiert: Damals ging es noch vorwiegend um klassische Computerspiele, dagegen steht jetzt der mobile Bereich im Vordergrund. „Heute haben wir noch einmal einen Level-Sprung in Form des Instituts für Games“, sagt Professor Walter Kriha vom Studiengang Medieninformatik, „wie groß dieser Sprung ist, werden wir in den Vorträgen sehen.“ Über 200 Gäste nahmen am 16. Oktober 2013 am GamesDay teil. Darunter waren spieleinteressierte Studenten, Entwickler, Hersteller, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen.

Den Anfang machten Pascal Bormann und Adrian Rees, die an der HdM Audiovisuelle Medien studieren. Nach ihrem Vortrag über „Location Based Games“ lockerten Andre Noller, Georg Graf und Markus Wellmann von getUp games die Stimmung mit amüsanten Anekdoten aus dem Indie-Leben. Anschließend wurden die Gewinner vom Game-Wettbewerb des HdM-Startup Centers gewählt. Das Konzept „Megon“ von Judith Armbruster, Tim Lofi und Markus Rapp überzeugte als Browserspiel und wird nun für die Webseite des Startup Centers umgesetzt.

Beste Überlebensrate für Startups in Baden-Württemberg

Zum neuen Institut für Games gehören neben Prof. Dr. Jens-Uwe Hahn (3.v.l.) und Prof. Uwe Schulz (Mitte) unter anderem auch Prof. Dr. Michael Felten, Sabiha Ghellal, Prof. Walter Kriha, Stefan Radicke und Prof. Dr. Joachim Charzinski (v.l.n.r.),
Foto: Mitra Schmidt / HdM

Ein wichtiger Aspekt des GamesDays waren die Serious Games, also die Spiele mit ernstem Hintergrund. HdM-Rektor Professor Dr. Alexander W. Roos betonte eingangs: „Spiele dienen nicht nur zur Unterhaltung und zum Spaß, sondern unterstützen auch Lernaspekte.“ Ebenfalls könnten sie in verschiedenen Bereichen wie Medizin, Gesundheit, Bildung und Gesellschaft eingesetzt werden. Dem Thema widmeten sich auch Ralph Stock von der Serious Games Solution GmbH und Robert Praxmarer von der Fachhochschule Salzburg. Letzterer stellte klar: „Spiele können mehr als nur Spiele sein. Man kann zahlreiche Themen damit transportieren, vielleicht sogar die Welt verändern.“

Bei den Vorträgen von Jan-Michel Saaksmeier, Director of Games Conception bei der Bigpoint GmbH, und von Professor Peter Schäfer, Referatsleiter Existenzgründung und Unternehmensnachfolge vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, lauschten vor allem die Spieleentwickler interessiert: Saaksmeier referierte über die „Anforderungen an Berufseinsteiger im internationalen Game Development“ und Schäfer stellte für Startups verschiedene Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten des Landes vor. Gleichsam regte er zur Selbstständigkeit an, denn im Bundesvergleich gebe es in Baden-Württemberg die beste Überlebensrate von Startups. Im Hightech-Bereich würden sogar über 62 Prozent der Neugründungen die ersten fünf Jahre überstehen.

„Großartige Perspektive in diesem Arbeitsbereich“

Benjamin Rostalski von der Stiftung Digitale Spielekultur begründete, wieso digitale Spiele bereits zum Kulturgut für den Mainstream geworden sind. Martin Lorber, PR Director und Jugendschutzbeauftragter von Electronic Arts Deutschland, war ebenfalls überzeugt, dass die Spieleindustrie vor einem Wendepunkt steht: Den klassischen Computerspieler gebe es heute auch nicht mehr. Die Generation der Spieler werde immer älter und auch der Frauenanteil sei gestiegen. Thorsten Unger, Geschäftsführer Politik vom Bundesverband der Computerspieleindustrie G.A.M.E., bestätigte dies: „Der Markt ist ständig in Bewegung und muss sich immer wieder neu erfinden, deshalb braucht man ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Gesamtkonzept zur Förderung des Zukunftsmarktes Games.“ Passend dazu zeigte Jan Reichert, Geschäftsführer von kr3.media, welche Rolle Games im Marketing und in der Unternehmenskommunikation bereits eingenommen haben.

Der Höhepunkt des GamesDays war die offizielle Eröffnung des Instituts für Games. Als wissenschaftliche Einrichtung der HdM bringt es die unterschiedlichen Kompetenzen in der Spieleentwicklung zusammen und will die Studenten in den Bereichen Ausbildung, Entwicklung, Förderung und Existenzgründung fit machen. „Ich freue mich schon, bald sagen zu können: ‚Das war mal ein Student von uns'“, sagte Professor Uwe Schulz vom Studiengang Audiovisuelle Medien. Zusammen mit Professor Dr. Jens-Uwe Hahn vom Studiengang Medienwirtschaft wird er das Institut leiten. Und auch HdM-Rektor Alexander W. Roos ist überzeugt: „Das Institut wird der Hochschule eine großartige Perspektive in diesem Arbeitsbereich bieten.“

Wer sich die Vorträge als Video anschauen möchte, kann das hier tun.