Auch an der MediaNight wurde gezockt

Jedes Semester ist es das Highlight: Die MediaNight an der Hochschule der Medien (HdM). Auch am vergangenen Donnerstag, dem 28. Januar 2015, war die MediaNight wieder ein „Schaulaufen“ für die besten Produktionen der Studierenden. Neben professionellen Computeranimationen, Kurz- und Dokumentarfilmen, Tonproduktionen oder Software-Entwicklungen durfte etwas natürlich nicht fehlen: die an der HdM entwickelten Games.

Am vergangenen Donnerstag platzte die Hochschule aus allen Nähten. In beiden Hochschulgebäuden waren rund 90 Arbeiten aus nahezu allen Studiengängen der Hochschule zu sehen. Ihr Spektrum reichte von künstlerisch-kreativen Projekten bis hin zu alltagstauglichen Industrieanwendungen. Gut gefüllt waren auch die Stände der Game-Produktionen. Besucher, Professoren, Dozenten und Studierende ließen es sich nicht nehmen, selbst mal die Virtual-Reality-Brille aufzusetzen oder sich in einer Runde „CageBall“ zu messen.

Es wurde gezockt, gewonnen und natürlich auch mal gegen die KI verloren. Doch auch wenn manche Produktionen noch nicht ganz abgeschlossen waren, haben die Spiele schon eine Menge Spaß gemacht.

Ein Beispiel ist das Spiel „Shards of Levataria“. Worum es in dem Spiel geht, erzählt Michael [Englisch]

 

Also ein interessantes Spielprinzip, bei dem die Maus und Tastatur mal in die Ecke gestellt werden können.

Innovativ ging aber auch die Gruppe rund um Caroline Maria Wolke an die Sache ran. Simulationen gibt es ja sehr viele auf dem Markt. Ob Flugzeuge geflogen werden, die Spieler mit Zügen durch die virtuelle Welt fahren oder ob man einfach den Alltag eines Sims bestimmt. Doch warum gibt es eigentlich keine Simulation, in der der Spieler für ein Festival verantwortlich ist? Caroline erzählt mehr:

 

Wer eher auf Action steht, für den war CageBall vielleicht genau das Richtige. Auch Mädels haben nicht gezögert, das Spiel auszuprobieren. In CageBall treten zwei Teams gegeneinander an, um einen Ball in ein Tor zu befördern. Klingt nach Fußball? Bis jetzt ja. Doch gespielt wird virtuell nicht mit den Füßen, sondern mit Autos. Ähnlich dem Spielprinzip von Rocket League. Mehr Infos hat Nicolas Reinhart:

 

Doch bei den drei Spielen blieb es an der MediaNight nicht. Viele andere Produktionen waren vertreten. Zum Beispiel auch das Spiel „Schacht“, welches sich innerhalb der vergangenen Wochen immer weiterentwickelt hat. Um Kämpfe in Piraten-Manier ging es in der HdM-Produktion von „Pirates“, die bei den Besuchern auch bestens ankam.

Da Virtual Reality immer wichtiger für die Zukunft wird, entwickelte das Team rund um „Kinoculus“ auch ein Spiel auf Basis dieser Technik. Das sieht dann so aus:

Um 22 Uhr kehrte dann langsam Ruhe ein. Alle Besucher der MediaNight konnten interessante Einblicke gewinnen, an was die Studenten der HdM arbeiten – und konnten eben auch zocken, was das Zeug hält.

Einige ließen sich aber auch nicht davon abbringen, noch spät abends eine Runde „Kinectivity“ zu spielen: